GREAT WHITE 2016

GREAT WHITE
Messegelände Balingen
Open Air
Samstag, 16. Juli 2016 - 15:55 to 16:55

Auftritts-Line-up

InstrumentBesetzung
VocalsTerry Ilous
GuitarMark Kendall
Guitar, KeyboardsMichael Lardie
BassSean McNabb
DrumsAudie Desbrow

Das Nachmittagsbierchen mundet bei den hochsommerlichen Temperaturen zwar auch ohne Animationsprogramm, sorgt aber auf jeden Fall für gut geölte Kehlen, die auch bei den folgendenGREAT WHITE vonnöten, sind um deren Programm entsprechend mitzufeiern. Das Quintett erweist sich als gelungene Abwechslung zwischen dem Thrash der Frankfurter und der folgenden Teutonen-Stahl Institution GRAVE DIGGER. Angeführt von Terry Ilous, der stimmlich absolut auf der Höhe ist und sich selbst von einem für ihn über sein Ear-Plug-System entstandenes, offenbar sehr schmerzvolles Sound-Problem zu Beginn des Sets nicht aus der Ruhe bringen lässt, kredenzen die Herrschaften aus den Staaten eine gediegene Hard Rock-Vorstellung, inklusive der immer schon einen festen Bestandteil ihres Klangbildes ausmachenden urwüchsigen Blues-Klänge. Von daher ist das in der Mitte des Sets positionierte 'House Of Broken Love' ebenso logisch wie für Abkühlung sorgend. Typisch auch,, dass Mark Kendall und sein Arbeitsgerät für den Betrachter eher den Eindruck erwecken, im Hintergrund zu agieren. Dabei ist es gerade dieses 'Team', das den Stil von Great White prägt und zudem, was den Sound betrifft, die uneingeschränkte Führungsposition innehat. Auch wenn sowohl die Rhythmus-Abteilung wie auc der zweite Gitarrist und Keyboarder Michael Lardie satt grooven und posen wie die Weltmeister, bleiben der an sich bei XYZ aktive Sänger und der einstige Bandgründer an der Sechssaitigen die Auffälligsten in den Reihen der US-Recken. Der Sound kommt ausgewogen aus den Boxen, und auch die Setlist kann sich sehen und hören lassen und enthält erlesene US-Hard Rock-Perlen wie 'Desert Moon', 'Mista Bone' und 'Lady Red Light'. Zum Schluss wird noch das für die Band obligatorische Cover 'One Bitten Twice Shy' intoniert, mit dem diese einen beschwingten wie gelungenen und abwechslungsreichen Auftritt beendet, bei dem obendrein die größten Dichte an Weibchen an vorderster Front zu verzeichnen ist.

Walter Scheurer
Pics by Vince Voltage & Paul Bossenmaier
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