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Noch steht unser eigener YouTube-Channel nicht - aber unser Freund Oliver "Bomber" Barth hat für Euch (und uns) schon einmal ein paar Impressionen vom BANG YOUR HEAD!!! 2009 zusammenge-schnitten.
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BYH!!! Rückblick 2004
Club-Show Donnerstag
DEATH ANGEL
SHOK PARIS
BALLISTIC
RUFFIANS
RUFFIANS
Die allerersten Töne des Bang Your Head!!! 2004 lieferten die
wiedervereinigten RUFFIANS als Opener der Donnerstag Club Show.
Im Vorfeld wurde heiß darüber diskutiert, ob es überhaupt
Sinn macht, eine Band, die bisher nur eine EP veröffentlicht
hatte und deren Originalsänger (Carl Albert) bereits verstorben
ist, auf das Festival zu holen. Aber schon nach den ersten Tönen
des Openers 'Fight For Your Life' waren jegliche Zweifel verschwunden.
Man traute seinen Augen kaum, denn die Band schien per Zeitmaschine
aus den Achtzigern teleportiert worden zu sein und man merkte ihnen
diese gewisse Euphorie vergangener Tage an. Trotz dieser langen
Bühnenabstinenz war die Band perfekt aufeinander eingespielt
und tight wie Lemmys Hosen. Nachdem Hellion Records bereits vor
dem Festival die alte EP zusammen mit vielen Bonusstücken veröffentlicht
hatte, waren viele der Underground-Fans auch mit den gespielten,
aber damals nicht erhältlichen Demosongs vertraut und so wurde
die Band wie zurückgekehrte Helden abgefeiert. Für mich
waren RUFFIANS nicht nur Gewinner dieser Clubshow, sondern auch
einer der Favoriten aufs Treppchen der besten Bang Your Head!!!-Bands
2004. Nach eigener Aussage will die Band nun noch ein paar Shows
spielen und dann entscheiden, ob sie noch mal ein paar neue Songs
schreiben. In dieser Form sollten wir aber auch in Zukunft nicht
auf RUFFIANS verzichten müssen. Jungs, ihr habt dem seligen
Carl Albert alle Ehre gemacht! Oliver Weinsheimer
BALLISTIC
Endlich weilte Großmeister Gattis samt seiner neuen Mannschaft
auf dem alten Kontinent. Ich freute mich wirklich wahnsinnig auf
den Auftritt von BALLISTIC, war aber gleichzeitig etwas skeptisch,
was den Gesang anging. Diesen mußte Tom Gattis bekanntlich
aus gesundheitlichen Gründen an Tony Taylor abtreten. Der Glatzkopf,
der "hauptberuflich" mit TWISTED TOWER DIRE unterwegs
ist, klingt eben doch ein wenig anders als Mr. Gattis. Aber Tony
fraß sich anscheinend extra für die beiden Gigs etwas
Rotz an die Stimme und legte gleich von Anfang an richtig aggressiv
los. Vor der Bühne war von Beginn an die Hölle los, was
den aggressiven BALLISTIC-Songs à la 'Undefeated' oder 'Silent
Killer' nur gelegen kam und die aufgeladene Stimmung perfekt wiedergab.
Tom nutzte den knapp bemessenen Platz auf der Bühne des WOM,
so gut es ging und man konnte ihm ansehen, daß er sichtlich
Spaß bei der Sache hatte und den Auftritt in vollen Zügen
genoß. Zur Freude aller Fans übernahm Tom himself beim
alten TENSION-Kracher 'Wrecking Crew' höchst selbst den Gesang,
bevor Tony dann wieder den Mikroständer übernahm, um DEN
Hit von BALLISTIC - 'Call Me Evil' - bestens zu intonieren. Den
Abschluß des rundum geglückten Europadebüts markierte
dann 'Threshold Of Pain'. Ich hätte mich zwar auch noch über
'Sniper', 'Changing Of The Guard' oder 'Welcome To The New Underground'
aus der WARDOG-Phase gefreut, aber dafür war wohl leider keine
Zeit mehr. Maybe next time! Kai Wollwert
SHOK PARIS
Als SHOK PARIS die Bühne betraten, konnte ich es kaum glauben,
daß diese legendäre US-Band 20 Jahre nach der Veröffentlichung
ihres Debüts 'Go For The Throat' zum ersten Mal live in Deutschland
spielte. Wie zuvor bei den RUFFIANS wußten die anwesenden
Metalmaniacs diesen historischen Event glücklicherweise zu
würdigen und feierten die Alt-Mitglieder Vic Hix (v), Ken Erb
(g), Kel Berkshire (b) und Jan Roll (d) sowie Neu-Gitarrist George
Mihalovich (AFTERSHOK) vom ersten Ton an gehörig ab. Dieser
kam vom 'Steel And Starlight'-Opener 'Go Down Fighting', später
folgten noch 'On Your Feet' und 'Steel And Starlight' sowie der
'Concrete Killers'-Opener 'The American Dream'. Hauptaugenmerk der
Band lag aber auf dem gerade wiederveröffentlichten Debüt
(inklusive neun Bonustracks auf Auburn Records), von dem die Jungs
'Burn It Down', 'Chosen Ones', 'Caged Tiger', 'Never Say Why', 'Go
For The Throat' und 'Run But Don't Hide' zockten. Und auch wenn
die Zeit nicht spurlos an SHOK PARIS vorbei gegangen ist (selbst
Bandjunior George feierte am Bang Your Head!!!-Samstag seinen 37.
Geburtstag), so war die musikalische Darbietung doch zeitlos und
zum Niederknien. Neben Frontkoloß Vic und dem immer agilen
Basser Kel wußten vor allem die doppelläufigen Gitarren
von Ken und George zu überzeugen und versprühten ein fast
MAIDEN-mäßiges Feeling im WOM. Für ihre Die Hard-Fans
hatte die Band dann noch ein besonderes As im Ärmel: Mit 'Minute
Men' wurde ein bisher unveröffentlichtes Stück aus alten
Tagen hervorgezaubert, welches auf dem in Kürze erscheinenden
'Steel And Starlight'-Rerelease zu finden sein wird. Nach HELSTAR,
DESTRUCTOR, TITAN FORCE und RUFFIANS gab es mit SHOK PARIS eine
gebührende Fortsetzung des Club-Kultmetals beim Bang Your Head!!!! Martin Brandt
DEATH ANGEL
Dann stand aber der Auftritt auf dem Plan, wegen dem wohl das Gros
der Club-Gänger an diesem Abend gekommen war. Die mit deutlicher
Verspätung stattfindende Niederkunft der Bay Area-Godz von
DEATH ANGEL lockte eine stattliche Zahl von Bangern in den wie immer
zur Sauna umfunktionierten, aber dennoch sehr coolen WOM-Club. Die
sympathischen Herren Osegueda, Cavestany & Co. legten direkt
mit einigen Krachern vom aktuellen 'The Art Of Dying'-Werk los,
wobei auffällig war, daß die auf Platte doch etwas rockiger
ausgerichteten Nummern sich gerade live perfekt zu den alten Krachern
fügen. So war es in den folgenden knapp 100 Minuten auch vollkommen
egal, ob nun neue Perlen wie 'Prophecy' und 'The Devil Incarnate'
oder aber Alltime-Perlen wie 'Seemingly Endless Time', 'Voracious
Souls', 'Evil Priest' oder natürlich 'Kill As One' an den Start
kamen - die Meute feierte die noch immer sehr junge und höchst
agile Truppe nach allen Regeln der Kunst ab und kapitulierte erst
mit fortgeschrittener Spieldauer an der schier unerträglich
stickigen Luft im WOM. Dies war wohl letztlich auch der Grund, weshalb
aus der eigentlich erhofften deutlich mehr als zweistündigen
Show nichts wurde. Unzufrieden war zu später Stunde dann aber
sicherlich dennoch niemand und jeder hatte einmal mehr einen erstklassigen
Auftritt einer der energetischsten Livebands dieser Tage gesehen
(na ja, oder auch nicht, denn auf der nicht allzu hohen Bühne
waren die winzigen Kalifornier kaum größer als der Mob,
weshalb nicht wirklich viel von ihnen zu sehen war...). Hage
Spätestens seit 2003 ist er einfach nicht mehr aus Balingen wegzudenken und wurde von den Bands zur Festivalhymne erhoben: TWISTED SISTERs Hit 'We're Not Gonna Take It'. Hier der offizielle Videoclip aus den 80ern:
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