>
                    Tage          Std.       Min.       Sek.
+++ HAMMERFALL, DARK TRANQUILLITY, SAVAGE GRACE und DEW SCENTED bestätigt +++ Die BYH!!! News als RSS-Feed
Der BYH!!! Onlineshop:
Merchandise und vieles mehr -
FÜR ALLE
Ihr sucht Kleidung, Accessoires und besondere Souvenirs rund um das BANG YOUR HEAD!!!, das ROCK OF AGES und Co.? Einfach in unserem Onlineshop stöbern - dort werdet Ihr fündig. Natürlich gibt's dort auch Tickets...



Der BYH!!! Clubshop:
Exklusives Shoppen NUR FÜR BYH!!! Clubmitglieder
Besonders günstige Konditionen gibt es exkklusiv für BYH!!! Clubmitglieder in unserem Clubshop.
Alle nötigen Informationen zum BYH!!! Club und was er Dir alles an Sparmöglichkeiten und Vorteilen bietet findest Du hier...



BYH!!!-Impressionen auf YouTube
Noch steht unser eigener YouTube-Channel nicht - aber unser Freund Oliver "Bomber" Barth hat für Euch (und uns) schon einmal ein paar Impressionen vom BANG YOUR HEAD!!! 2009 zusammenge-schnitten.

BYH!!! Impressionen 2009 auf YuTube



Das aktuelle HEAVY
Das aktuelle HEAVY ist ab sofort im Handel erhältlich: Mit SCORPIONS-Titelstory, JUDAS PRIEST, MASTERPLAN, ANNIHILATOR und vielem mehr!

Inhalt und Leseproben...



Unser Amazon-Tip:





BYH!!! Rückblick 2004
Samstag



   ICED EARTH
   TESTAMENT
   SEBASTIAN BACH
   UFO
   MAGNUM
   DEATH ANGEL
   LILLIAN AXE
   OMEN
   ANGEL
   BALLISTIC
   MAJESTY


MAJESTY
Es ist wahrlich keine einfache Aufgabe, den zweiten Bang Your Head!!!-Tag zu eröffnen: Schließlich fordert der erste Tag unserer Rockparty stets ihren Tribut, so daß es für die Fans nicht gerade selbstverständlich ist, schon gegen 10 Uhr vor der Bühne zu stehen, um die nächste metallische Dosis einzufahren. Darüber hinaus absolvierten MAJESTY einen klassischen Frühstart, da sie acht Minuten vor dem offiziellen Beginn loslegten, was sie in die Lage versetzte, zwei zusätzliche Songs zu spielen. Doch wer in diesem Jahr den Opener verpennte, hatte echt was verpaßt! Glücklicherweise folgten so viele Fans wie noch nie zuvor dem verlangenden Ruf der Stimmbänder, Stahlsaiten und Trommel..., äh Drumfelle und sorgten für eine unglaubliche Stimmung: Auf dem bis zum FOH-Turm gutgefüllten Platz wurden die Fäuste nach oben gerissen und frenetisch mitgesungen, wozu sich das eingängige MAJESTY-Material natürlich bestens eignete. Doch nicht nur Gassenhauer wie 'Into The Stadiums', 'Keep It True', 'Sword & Sorcery', 'Metal To The Metalheads', 'Heavy Metal Battlecry', 'Reign In Glory', 'Metal Law' oder 'Hail To Majesty' (hoppla, das war gerade die komplette Setlist...), sondern auch die Band trug ihren Teil bei: Fronter Tarek Maghary war bei seinem Dienst am Fan permanent auf der Rampe unterwegs, um direkten Blickkontakt zu halten und das neue Saitenteam Rolf Munkes, Björn Daigger und Marcus Bielenberg strahlte eine Menge Spaß aus. Zudem spielten sie hervorragend untereinander und mit der neben Tarek letzten verbliebenen "Alt-Majestät", Drummer Michael Gräter, zusammen, vor allem wenn man bedenkt, daß Björn erst wenige Wochen zuvor zu MAJESTY gestoßen war. Das alles läßt nur eine Schlußfolgerung zu: MAJESTY waren der bislang beste BYH!!!-Opener. Und einer der Höhepunkt des diesjährigen Festivals. Basta.
Stefan Glas


BALLISTIC
Das BALLISTIC-Debüt war letztes Jahr eines meiner persönlichen Lieblingsalben und nachdem Mainman Tom Gattis beim BYH!!! 2003 nur zur Vorab-CD-Präsentation laden konnte, hatte er diesmal seine komplette Band mitgebracht, die neben den von der CD bekannten Petio Petev (g), Rikard Stjernquist (d, JAG PANZER) und Tim O'Connor (b, Ex-TENSION) um Sänger Tony Taylor (TWISTED TOWER DIRE) aufgestockt worden war. Falls man den BALLISTIC-Gig allerdings mit dem Rücken zur Bühne verfolgt hat, so muß einem diese Neuerung nicht unbedingt aufgefallen sein, denn Tony sang die Songs in perfekter Art und Weise und klang oftmals sehr nach Toms Original-Vocals. Die bekam das - von MAJESTY ordentlich aufgeweckte und offenbar schon am frühen Morgen US-Metal-geile - Publikum aber nur noch beim alten TENSION-Kracher 'Wrecking Crew' zu hören, welcher sich hervorragend in einen äußert überzeugenden Auftritt einfügte. Ich war ja vorher auch skeptisch, ob Tonys Gesang, den ich nur von den eher epischen TWISTED TOWER DIRE gewöhnt war, zu BALLISTIC passen würde, aber wer in Balingen gehört hat, wie der Mann 'Silent Killer', 'Threshold Of Pain', 'Corpse Stacked High' oder 'Call Me Evil' intoniert hat und noch dazu sehr agil als Vorzeigefronter agierte, der wird mir zustimmen, wenn ich sage: Das paßt! HELL YEAH! Das hätte auch der kurzfristig angekündigte Harry 'Tyrant' Conklin nicht besser machen können. Well done Mr. Taylor! Well done BALLISTIC!
Martin Brandt


ANGEL
Die fünf Amis hoben Anfang der siebziger Jahre ab und wurden einige Zeit als Gegenstück zu KISS betrachtet, deren genialer Selbstvermarktungshäuptling Gene Simmons sie Casablanca Records empfahl. Die Musiker machten dem Bandnamen auch visuell alle Ehre, traten sie doch in weißen Anzügen mit passend dezentem Make-up auf und inszenierten perfekte Abgänge in gleißendem Licht. Doch ihre späteren Pop-orientierten Songs hinkten den kommerziellen Erwartungen ebenso hinterher wie ihr anfänglicher US-Rock. 1980 ging die Plattenfirma unter und ANGEL mit ihr. Im Jahr 2004 hat die Band immerhin wieder zwei Mitglieder aus früheren Tagen an Bord: Shouter Frank Di Mino und Kessel-Spezi Barry Brandt. Die Neuzugänge wurden dem übrigens optisch gerecht, wobei man sich fragen kann, ob die alten Recken jünger aussehen oder umgekehrt. Keyboarder Michael Ross nutzte nicht nur seinen Bonus als Schönling der Band, um mit den Mädels zu flirten. Er wob vor allem den Klangteppich, auf dem sich die anderen Instrumente entfalten konnten. Die musikalische Verbindung von epischen und Rockelementen funktionierte hervorragend, begonnen mit dem bombastischen Intro, übergehend in das majestätische 'Tower', bis zum straighteren 'Broken Dreams', 'Fortune' und vor allem dem Kracher 'Rock & Rollers' sowie 'Feelin' Right', bevor das getragene 'Angel Theme' die Show beendete. Die Jungs waren in steter Bewegung, Frontmann Frank gut bei Stimme und agiler Mittelpunkt der (leider zu kurzen) Show. Und irgendwie kamen beim Publikum sogar die eigentlich doch antiquierten weißen Seidenanzüge nebst den Schuhen mit Plateausohlen gut an.
Jörg Schulz


OMEN
Im Vorfeld der OMEN-Show hatte Mastermind und Gitarrist Kenny Powell versprochen, vorrangig Material aus der 'Battle Cry'-Ära in der Setlist unterzubringen. Den zur Mittagszeit überraschend zahlreich anwesenden OMEN-Jüngern war das nur recht und als das Quartett dann schließlich nach dem bekannten Intro mit 'The Axeman' den Reigen eröffnete, sangen vor der Bühne hunderte Fans um die Wette. Es folgte Kracher auf Kracher. Neben 'Death Rider', 'Dragons Breath', 'In The Arena' und 'Battle Cry' wurden aber natürlich auch Stücke von 'Warning Of Danger' und 'The Curse' berücksichtigt, wenn hier auch nicht ganz so ausschweifend wie eben beim Debüt. Das aktuelle Album 'Eternal Black Dawn' wurde dann ebenfalls via Titelstück und '1000 Year Reign' bedacht, wobei einmal mehr auffiel, daß die neuen Songs live um einiges geiler daherkommen, als auf besagter CD. Egal, die Band wurde nach allen Regeln der Kunst abgefeiert und auch wenn so mancher Hardrock- oder Thrash Metal-Anhänger in den hinteren Rängen irritiert den Kopf schüttelte, OMEN waren einfach nur geil! Allen voran natürlich Kenny Powell, der von dem positiven Feedback sichtlich angetan war und die Meute immer wieder anfeuerte. Aber auch Sänger Kevin Goocher hat sich inzwischen einigen Respekt erarbeiten können. Schön war auch, daß man dem im letzten Jahr verstorbenen J.D. Kimball auch von Seiten der Band Respekt zollte und sich einen kurzen Moment an eine der wohl charismatischsten Stimmen der gesamten US-Metal-Szene erinnerte.
Kai Wollwert


LILLIAN AXE
1993 lieferten LILLIAN AXE auf ihrer einzigen Europatournee überall phänomenale Auftritte ab, doch danach versank die Band ziemlich in der Versenkung. Eine Scheibe mit alten Aufnahmen, ein paar Konzerte in ihrer Heimatstadt New Orleans samt daraus resultierender Liveplatte, doch ansonsten wenig Hoffnung, die Truppe um Stevie Blaze jemals wieder in unseren Breitengraden in Aktion zu sehen. Kein Wunder also, daß die Freude bei den Fans riesig war, als LILLIAN AXE die Zusage zum BYH!!! gaben - und der Schock kurze Zeit später um so größer, als Sänger Ron Taylor seinen Ausstieg verkündete! Immerhin konnte der Mann dazu überredet werden, zumindest noch die Show in Balingen zu absolvieren - und Herr Taylor hätte sich garantiert in den Arsch gebissen, wenn er sich diese Chance hätte entgehen lassen! Denn obwohl die Band in Deutschland nie zu den Topsellern gehörte, waren eine Menge Fans vor der Bühne, um diesen letzten gemeinsamen Auftritt mitzuerleben - einen Auftritt, der es noch unverständlicher macht, wieso Ron ausgerechnet jetzt das Handtuch werfen will. Die Südstaatler klangen so gar nicht nach einer "Freizeitband", die nur noch ab und zu gemeinsam die Bretter entert - dazu kamen Kracher wie 'Crucified', 'All's Fair In Love And War' oder 'Mercy' einfach zu tight und perfekt aus den Boxen. Auch in Sachen Stageacting konnte man nicht meckern, vor allem Basser Darrin DeLatta und Bandkopf Stevie Blaze zeigten, daß LILLIAN AXE keinesfalls zur Altherren-Fraktion gezählt werden können. Schade, daß die euphorischen Reaktionen Ron Taylor trotzdem nicht umstimmen konnten und wir Songs wie 'Deepfreeze' oder das gigantische 'The World Stopped Turning' wohl nie mehr von ihm zu hören bekommen...
Martin Römpp


DEATH ANGEL

Die Todesengel um Ober-Spring-Ins-Feld Mark Osegueda legten mit dem fulminanten Opener ihres neuesten Albums 'Thrown To The Wolves' gleich gehörig los, bevor sie mit 'Voracious Souls' von 'Ultra-Violence' eine Old School Thrash-Salve der tödlichsten Art abfeuerten. Von da an hatten die perfekt aufeinander eingespielten Amis beim Publikum eigentlich schon gewonnen. Mit 'Mistress Of Pain', 'Evil Priest' (beide von 'The Ultra-Violence') 'Bored' (von 'Frolic Through The Park') sowie 'Disturbing The Peace', 'Seemingly Endless Time', 'Stagnant' (alle von 'Act III'), 'Thicker Than Blood' (von 'The Art Of Dying') und zum Abschluß 'Kill As One' (wieder 'The Ultra-Violence') legten sie Stein auf Stein für einen der großartigsten Auftritte beim diesjährigen Bang Your Head!!!. Die Jungs agierten mit einer grandiosen Energieleistung auf der Bühne und auch musikalisch waren nicht die geringsten Schwächen zu erahnen. In dieser Liveverfassung spielt die reformierte Band 90 Prozent der Konkurrenz locker an die Wand. Das absolut begeisterte Publikum dankte es den Jungs mit massiven, nicht enden wollenden - aufgrund des straffen Zeitplans jedoch leider vergeblichen - Zugaberufen. Glücklicherweise konnten sich die Maniacs bereits am Vorabend des Festivals eine noch höhere Dosis DEATH ANGEL einfahren. Egal, ob im Club oder der großen Bühne DEATH ANGEL sind eine Live-Macht!
Martin Brandt



MAGNUM

Die Sonne schien, der Jacky lief prächtig, was konnte es also schöneres geben, als eine Greatest Hits-Show von einer der besten Hardrock-Formationen aller Zeiten? Das dachten sich wohl auch MAGNUM selbst und stiegen so, motiviert bis in die Knochen, mit einer gänsehauterregenden Version von 'All Englands Eyes' in ihren Gig ein. Sänger Bob Catley hatte sich sein flatterndes weißes Hemd wahrscheinlich erst kurz vor dem Auftritt von ANGEL geliehen, jedenfalls stand es ihm prächtig und überhaupt hat sich der gute Mann in den letzten 20 Jahren optisch wie stimmlich so gut wie überhaupt nicht verändert. Das kann man von Gitarrist Tony Clarkin zwar nicht gerade behaupten, aber auch dieser scheint sich ja nun endlich wieder mehr zu den eigenen Großtaten aus frühen und mittleren Achtzigern zu erinnern. So gab es eine gelungene Mischung von Klassikern wie 'How Far Jerusalem' oder 'Les Morts Dansant' sowie Material jüngeren Datums. Aus dem dieser Tage zur Veröffentlichung anstehenden Langeisen 'Brand New Morning' wurden gleich zwei Songs vorgestellt, die sich überraschend gut mit den Klassikern von MAGNUM vertrugen und sich so perfekt in das Set einreihten. Mit 'Kingdom Of Madness' war der schöne Spuk dann leider viel zu schnell vorbei. Wo blieben so gern gehörte Nummern à la 'The Spirit', 'The Teacher' oder 'Just Like An Arrow'? Na ja, dann pilgert man eben auch noch zu der wohl bald statt findenden Tour, gelle?!
Kai Wollwert


UFO
Der Fünfer um Baßmann Pete Way und Sänger Phil Mogg hat sein aktuelles Tourneeprogramm nur ein wenig zusammengestrichen, um auf die ihm zugestandene Stunde zu kommen. Damit waren Überraschungen eigentlich ausgeschlossen: Los ging's mit 'Mother Mary', weiter mit 'Let It Roll', 'Daylight Goes To Town', 'I'm A Loser' und 'This Kidds'. Doch mit 'Only You Can Rock Me' zündete es endlich bei der Band. Mogg riß sich das Shirt vom Leib, Jason Bonham stand auf und bearbeitete die Becken mit Wucht und Vinnie Moore steuerte ein vorzügliches, hartes Gitarrensolo ohne Schnörkel bei. Bei 'Love To Love' spielte er besonders gefühlvoll abwechselnd auf elektrischer und Wandergitarre, derweil der verrückte Pete den Laufsteg nutzte, die Leute zum Mitmachen animierte und schließlich im Liegen weiterspielte. Im nächsten Liedchen 'Too Hot To Handle' bediente er sein Instrument hinter dem Rücken. Vorher hatte der Shouter, der gut bei Stimme war, seine Deutschkenntnisse zum besten gegeben: "Danke schön, bitte schön, ein Bier bitte." Und wer hob demonstrativ seine Büchse mit Gerstensaft zu diesen Worten? Richtig, Kollege Way, der sich während 'Lights Out' wieder hinschmiß. Ansonsten lebte dieses Stück von den kurzen, knackigen Keyboard-Parts des Paul Raymond und einer ungewohnten Lebendigkeit der nur durch Haut und Knochen zusammengehaltenen Bandstimme. 'Rock Bottom' und 'Doctor Doctor' entwickelten sich nicht gerade zum Grande Finale, stellten aber immerhin einen achtbaren Schlußpunkt unter einen Gig dar, dessen witzigster Protagonist definitiv der durchgeknallte Basser war.
Jörg Schulz


SEBASTIAN BACH

Er kam, sah und siegte! Anders kann man den Auftritt von Sebastian Bach nicht beschreiben, denn was der baumlange Kanadier in Balingen auf die Bretter gelegt hat, war für viele - mich eingeschlossen - der Höhepunkt des diesjährigen Festivals. Daß Bach ein prima Entertainer ist, daran bestand nie ein Zweifel - doch daß der Mann nicht nur körperlich, sondern auch stimmlich mit seinen inzwischen 37 Jahren fit wie ein Turnschuh ist, war schon überraschend. Schließlich lieferte der Frauenschwarm in früheren Jahren live oft eine gesanglich eher durchwachsene Vorstellung ab - doch jahrelanges Broadway-Training scheint Bachs Stimmbändern gut getan zu haben, denn als der Hüne mit 'Slave To The Grind' die Bühne stürmte, schrie, röhrte und sang er wie ein junger Gott. Wild headbangend und das Mikro wie ein Wahnsinniger am Kabel durch die Botanik schleudernd, riß Seppl die Menge vom ersten Ton an mit und feierte einen wahren Triumphzug! Klar, mit Klassikern wie 'Youth Gone Wild', '18 And Life', 'I Remember You' oder 'Monkey Business' im Gepäck kann man nicht viel falsch machen, und auch Bachs Begleitband - diesmal noch mit Ex-ANTHRAX und zur Zeit MEAT LOAF-Gitarrero Paul Crook - war über jeden Zweifel erhaben. Vor allem Basser Brian 'Cheeze' Hall brach unzählige Frauenherzen. Musikalisch gab's mit 'Always & Never The Same' einen neuen Song zu hören, und auch der 'Rocky Horror Picture Show'-Gassenhauer 'Time Warp' war ein echtes Highlight. Ein rundum glücklicher Sebastian Bach sprach später von der "besten Show meiner Solokarriere" - kein Wunder, denn die völlig begeisterten Fans wollen ihn garantiert schnellstmöglich wiedersehen...
Martin Römpp


TESTAMENT
Rückblickend war der Co-Headliner TESTAMENT leider das große Ärgernis des Bang Your Head!!! 2004. Zuerst überzog die Band die ihr zustehende Umbaupause um ganze 25 Minuten, was für die Organisation eine mittlere Katastrophe darstellte, da ja bekanntlich um 23.00 Uhr in Balingen Ruhe herrschen muß und für jede überzogene Minute eine saftige Strafe fällig wird. So wurde der Tourmanager von TESTAMENT mehrmals und deutlich aufgefordert, nun endlich mit dem Konzert anzufangen, was der gute Mann aber wohl nicht an seine Band weitergeben wollte. Als die Mannen um Frontmann Chuck Billy dann endlich mit ihrer Arbeit anfingen, wurden das gesamte Festival Areal mit einem Soundmatsch überflutet, der die Songs praktisch vollkommen verzerrte und quasi unanhörbar machte. Man hatte wirklich Schwierigkeiten, Songs wie 'The Haunting', 'Over The Wall' oder 'Electric Crown' zu erkennen. Wie dem auch sei, da die Band zu spät angefangen hatte, mußte sie damit leben, nur ein gekürztes Set spielen zu können, obwohl der Headliner ICED EARTH bereits freiwillig auf zwei Songs verzichtete, um die magische 23.00 Uhr Grenze nicht überschreiten zu müssen. TESTAMENT selbst dachten allerdings gar nicht daran, ihren Kram einzupacken, sondern spielten fleißig drauf los. Selbst als ihnen der Strom abgedreht wurde, zockten sie noch eine Weile weiter, bis sie endlich die Bühne freigaben. War wirklicht nicht das Gelbe vom Ei, leider!
Kai Wollwert


ICED EARTH
Die Wellen schlugen hoch, als wir ICED EARTH als Samstagsheadliner bekanntgaben und lösten eine engagiert geführte Pro-und-Contra-ICED EARTH-Debatte aus - ähnlich wie es auch nach der Veröffentlichung der neuen Platte 'The Glorious Burden' geschehen war, die äußerst kontrovers diskutiert worden war. Doch nachdem ICED EARTH aufgrund von Jon Schaffers Rückenproblemen ihre Europatournee hatten absagen müssen und nach der Besserung von Jons gesundheitlichen Problemen zunächst ihre Amerikadates wahrnahmen, sollten wir beim Bang Your Head!!! zum ersten Mal auf deutschem Boden die Möglichkeit erhalten, die "neuen" ICED EARTH kritisch zu beäugen und herauszufinden, wie der "Ex-Ripper", Tim Owens, sich gebärdet, wenn er nicht mehr in das priesterliche Korsett gezwängt ist. Doch zunächst mußten einige logistische Klippen genommen werden, die aufgrund der zuvor geschilderten Verzögerungen bei TESTAMENT aufkamen. So geht zunächst ein Lob an die Bühnencrew, die den Umbau in Rekordzeit bewältigte; immerhin galt es neben den normalen Arbeiten unter anderem sechs Kanonen auf die Bühne zu schieben und mit Pyros zu bestücken. Außerdem erklärte sich die Band frühzeitig bereit, zwei Songs aus ihrem Set zu streichen, was wahrlich keine Selbstverständlichkeit war, so daß der strikte Zeitrahmen, der in Balingen gesteckt ist, eingehalten werden konnte. Folglich war die Uhr schon gefährlich nahe an 22 Uhr herangetickt, als ICED EARTH beginnen konnten. Und die Truppe spielte fraglos eine würdige Headlinershow, an der man jedoch einige Kritikpunkte festmachen mußte: Stimmlich besser denn je zuvor, enttäuschte Tim showtechnisch, da er sich nahezu ausschließlich hinter seinen Monitorboxen aufhielt und allenfalls gelegentlich einen kurzen Ausflug zum Rand der Bühne wagte - da konnten wir im Laufe der beiden Tagen ganz andere Frontmann-Kaliber bestaunen. Unzufriedenheit gab es bei etlichen Fans auch wegen der Setlist, die sich noch weitere der alten ICED EARTH-Granaten gewünscht hätten - die jedoch vielleicht der Setkürzung zum Opfer gefallen waren. Allerdings nahm allein die Zugabe 'Gettysburg (1863)', bei der Jon und sein Gitarrengegenpart Ralph Santolla zum Thema passend in Bürgerkriegsuniformen auf die Bühne kamen, fast 20 Minuten in Anspruch, so daß für Trips in die Vergangenheit nur wenig Zeit blieb. Daher konnten ICED EARTH keinesfalls mit dem Vorjahresheadliner TWISTED SISTER mithalten - was man auch daran sah, daß etliche Fans nach Abschluß des Sets sofort 'We're Not Gonna Take It' anstimmten - hatten aber dennoch eine spielerisch und gesanglich einwandfreie Show abgeliefert. Erfreulich war zudem, daß sich das Ausleben von Jon Schaffer Pro-Amerikanismus, was in den letzten Monaten vielen sauer aufgestoßen war, in Grenzen hielt (Die Entgleisungen eines gewissen Sean Peck waren in dieser Hinsicht wahrhaftig genug...) Darüber hinaus nötigt es mir allen Respekt ab, daß Jon den Gig bestritt, obgleich sein Rücken ihm schon beim Gehen heftige Schmerzen bereitete und er erst Stunden nach den anderen Musikern zusammen mit seinem Physiotherapeuten auf dem Gelände ankam, da Jon besonders schonend transportiert werden mußte. Hoffen wir, daß Jon bis zur Tour Ende des Jahres vollständig genesen sein wird und ICED EARTH uns mit neuer Energie versehen mit einem kompletten Set erfreuen können.
Stefan Glas







FESTIVAL-RÜCKBLICK
BYH!!! 2004



Untitled Document
Die inoffizielle
BYH!!!-Hymne
Spätestens seit 2003 ist er einfach nicht mehr aus Balingen wegzudenken und wurde von den Bands zur Festivalhymne erhoben: TWISTED SISTERs Hit 'We're Not Gonna Take It'. Hier der offizielle Videoclip aus den 80ern:

YouTube-Video





Der BYH!!! Newsletter
Du möchtest immer auf dem Laufenden sein, was es in Sachen BYH!!! an aktuellen Neuigkeiten gibt? Dann abonniere doch einfach über dieses kleine Formular unseren Newsletter:

eMail Adresse:





ROCK OF AGES-Festival
Am 30. und 31. Juli 2010 findet in Seebronn bei Rottenburg das fünfte ROCK OF AGES-Festival statt - mit FOREIGNER, GOTTHARD, GOLDEN EARRING, AXXIS und zahlreichen weiteren Bands sowie großem Rahmenprogramm für Familien. Weitere Informationen auf der ROCK OF AGES-Homepage.




Erziehungs-auftragsformular
Besucher unter 16, die ohne Eltern zum BYH!!!-Festival kommen möchten, können dies mit einer Begleitperson tun, die von den Eltern einen Erziehungsauftrag erhält.

Weitere Informationen dazu und ein entsprechendes Formular findet Ihr auf dieser Seite.



Unser Amazon-Tip:





Werben auf www.bang-your-head.de
Mit einem Werbebanner auf www.bang-your-head.de erreichen Sie monatlich zehntausende Musik- und Festivalbegeisterte. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Wir beraten Sie gerne hinsichtlich möglicher Werbeflächen und Konditionen.





BYH!!! Clubshop