UNISONIC - Zurück in die Zukunft

Als vor knapp drei Jahren die Runde machte, daß Michael Kiske sich dazu entschlossen hat, mit UNISONIC endlich mal wieder in einer echten Band mitzuwirken, ging ein neugieriges Raunen durch die Metalszene. Dieses Raunen entwickelte sich zu einem Sturm, als später auch noch Kai Hansen als vollwertiges Bandmitglied bestätigt wurde. Nach langem Warten steht nun endlich die Veröffentlichung des ersten Albums an, nachdem kürzlich die erste EP ‘Ignition’ ihren Weg in die Regale der Plattenläden gefunden hat. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, daß bei Herrn Kiske Aufregung und eine gewisse Nervosität Hand in Hand gehen...

Michael, wie läuft es denn derzeit? Konntet ihr die Albumaufnahmen bereits abschließen?

“Nein, leider noch nicht, wir hängen ein wenig hinter dem Plan und haben bis jetzt acht Songs, die quasi fertig eingespielt und produziert sind. Wir sind bislang sehr zufrieden und denken, daß das Album gut ankommen wird.”

Bist du eigentlich ein Sänger, der viele Takes benötigt, bis er zufrieden ist oder ziehst du eher die spontane Variante vor?

“Das hängt ganz von dem Song und der Situation ab. Es gibt schon Augenblicke, an denen ich ewig an einer Passage feile, während manchmal auch das Feeling siegt und ich sehr schnell zufrieden bin. Generell mag ich es, wenn im Studio das meiste live eingespielt wird. Das geschieht heutzutage nur noch sehr selten, aber ich hoffe, daß wir bei unserem zweiten Album so arbeiten werden.”

Stellt denn die Vorab-EP einen repräsentativen Querschnitt des Albums dar? “Nein, eigentlich nicht, da die Platte sehr abwechslungsreich geworden ist und ‘Iginition’ nur einen Ausschnitt bieten kann. Genau genommen haben wir die Stücke auf die EP gepackt, die zuerst fertig gewesen sind.”

Martin Kosbab-Zillmann

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