BLIND GUARDIAN - Zwischenbilanz Kinder, wie die Zeit vergeht! Es ist noch gar nicht so lange her, daß vier Jungs aus Krefeld, die gerade der Pubertät entwachsen schienen, erstmals auf der Bildfläche erschienen sind und die Fans vom ersten Moment an mit ihrem schnellen melodischen Metal zu begeistern wußten. Nun ist es allerdings schon 25 Jahre her, daß BLIND GUARDIAN, seinerzeit noch als LUCIFER’S HERITAGE unterwegs, aus der Taufe gehoben wurden. Grund genug bei Urmitglied Hansi Kürsch durchzuklingeln und ihn mit Fragen zur Bandgeschichte und zum aktuellen Jubiläumsalbum ‘Memories Of A Time To Come - Best Of’ zu löchern. Hansi, mit ‘Memories Of A Time To Come - Best Of’ veröffentlicht ihr ein ganzes besonderes Jubiläumsalbum. “Ja, das stimmt. Wir wollten unseren Anhängern etwas Spezielles bieten, woran sie auch Spaß haben. Viele Bands veröffentlichen einfach eine Sammlung von Songs, von denen einige vielleicht remixt sind. Allenfalls gibt es noch ein neues Stück dazu, aber das war nicht unser Ansatz. ‘Memories Of A Time To Come - Best Of’ ist wirklich hochwertig geworden, weil wir viele Songs neu eingespielt und überarbeitet haben, was sehr aufwendig gewesen ist, sich aber gelohnt hat. Ganz zum Schluß haben wir noch etwas verändert, denn wir haben gerade eben noch die Arbeit an der neuen Version von ‘The Bard’s Song - In The Forest’ beendet. Auf den Vorab-CDs befindet sich noch die remixte Version, die wir jetzt kurzfristig durch eine Neuaufnahme ersetzt haben.” Es gibt wohl von kaum einem von euren Stücken so viele Versionen wie von ‘The Bard’s Song - In The Forest’. “Das stimmt, es ergab sich irgendwie so. Mittlerweile existieren drei verschiedene Studioversionen und sechs oder sieben offiziell erschienene Livefassungen von der Nummer. Es ist halt eines unserer beliebtesten Stücke.” Du sagtest, daß die Bearbeitung der älteren Stücke sehr aufwendig gewesen ist, wie kann man sich das vorstellen? “Nun, Charlie Bauerfeind hat wieder die ganzen Remixe angefertigt, wobei er sehr akribisch an die Sachen herangehen mußte, speziell an die Stücke, die im Original von Flemming Rasmussen produziert worden sind. Die Songs von der ‘Imaginations From The Other Side’ beispielsweise sind so vielschichtig, daß es für Charlie sehr zeitintensiv gewesen ist, diese zu bearbeiten. Etwas überrascht war ich übrigens von der Neuaufnahme von ‘And Then There Was Silence’, weil wir gemerkt haben, daß die neue Version gar nicht so sehr von der Originalfassung abweicht, obwohl wir sehr viel Zeit investiert haben.” Martin Kosbab-Zillmann Der
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